PSYCHOTHERAPIE - Zeitschrift zur Psychotherapie, Psychoanalyse & Verhaltenstherapie       ISSN 1616-3753 
PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753) - Herausgeber: Dietmar G. Luchmann, Dipl.-Psychologe & Psychotherapeut Denken lernen statt denken lassen - Kognitive Verhaltenstherapie hilft am besten Denken lernen statt denken lassen - Kognitive Verhaltenstherapie hilft am besten
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Rat vom Arzt war Hölle
"Nach meiner ersten Panikattacke wurde ich in eine tiefenpsychologische Therapie geschickt. Da ich damals den Begriff Angst- und Panikstörung nicht kannte, bin ich brav dem Rat meines Arztes gefolgt. Um es kurz zu machen: die wöchentlichen Sitzungen waren die Hölle!..."


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  PSYCHOTHERAPIE > ICD-10

Zur DruckversionLeserbriefe
World Health Organization - WHO
Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information - DIMDI

ICD-10
Internationale Klassifikation der Krankheiten
10. Revision

Kapitel V
Psychische und Verhaltensstörungen
( F00-F99 )

Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
( F50-F59 )

                 
F50.-   Eßstörungen
    Exkl.: Anorexia o.a.A. (R63.0)
Fütterschwierigkeiten und Betreuungsfehler (R63.3)
Fütterstörung im Kleinkind- und Kindesalter ( F98.2 )
Polyphagie (R63.2)

F50.0   Anorexia nervosa
    Die Anorexia ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert. Am häufigsten ist die Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen; heranwachsende Jungen und junge Männer, Kinder vor der Pubertät und Frauen bis zur Menopause können ebenfalls betroffen sein. Die Krankheit ist mit einer spezifischen Psychopathologie verbunden, wobei die Angst vor einem dicken Körper und einer schlaffen Körperform als eine tiefverwurzelte überwertige Idee besteht und die Betroffenen eine sehr niedrige Gewichtsschwelle für sich selbst festlegen. Es liegt meist Unterernährung unterschiedlichen Schweregrades vor, die sekundär zu endokrinen und metabolischen Veränderungen und zu körperlichen Funktionsstörungen führt. Zu den Symptomen gehören eingeschränkte Nahrungsauswahl, übertriebene körperliche Aktivitäten, selbstinduziertes Erbrechen und Abführen und der Gebrauch von Appetitzüglern und Diuretika.
    Exkl.: Appetitverlust (R63.0)
Psychogener Appetitverlust ( F50.8 )

F50.1   Atypische Anorexia nervosa
    Es handelt sich um Störungen, die einige Kriterien der Anorexia nervosa erfüllen, das gesamte klinische Bild rechtfertigt die Diagnose jedoch nicht. Zum Beispiel können die Schlüsselsymptome wie deutliche Angst vor dem zu Dicksein oder die Amenorrhoe fehlen, trotz eines erheblichen Gewichtsverlustes und gewichtsreduzierendem Verhalten. Die Diagnose ist bei einer bekannten körperlichen Krankheit mit Gewichtsverlust nicht zu stellen.

F50.2   Bulimia nervosa
    Ein Syndrom, das durch wiederholte Anfälle von Heißhunger und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts charakterisiert ist. Dies führt zu einem Verhaltensmuster von Eßanfällen und Erbrechen oder Gebrauch von Abführmitteln. Viele psychische Merkmale dieser Störung ähneln denen der Anorexia nervosa, so die übertriebene Sorge um Körperform und Gewicht. Wiederholtes Erbrechen kann zu Elektrolytstörungen und körperlichen Komplikationen führen. Häufig läßt sich in der Anamnese eine frühere Episode einer Anorexia nervosa mit einem Intervall von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren nachweisen.
    Bulimie o.n.A.
Hyperorexia nervosa

F50.3   Atypische Bulimia nervosa
    Es handelt sich um Störungen, die einige Kriterien der Bulimia nervosa erfüllen, das gesamte klinische Bild rechtfertigt die Diagnose jedoch nicht. Zum Beispiel können wiederholte Eßanfälle und übermäßiger Gebrauch von Abführmitteln auftreten ohne signifikante Gewichtsveränderungen, oder es fehlt die typische übertriebene Sorge um Körperform und Gewicht.

F50.4   Eßattacken bei anderen psychischen Störungen
    Übermäßiges Essen als Reaktion auf belastende Ereignisse, wie etwa Trauerfälle, Unfälle und Geburt.
    Psychogene Eßattacken

    Exkl.: Übergewicht (E66.-)

F50.5   Erbrechen bei anderen psychischen Störungen
    Wiederholtes Erbrechen bei dissoziativen Störungen (F44.-) und Hypochondrie (F45.2) und Erbrechen, das nicht unter anderen Zustandsbildern außerhalb des Kapitels V klassifiziert werden kann. Diese Subkategorie kann zusätzlich zu O21.- (exzessives Erbrechen in der Schwangerschaft) verwendet werden, wenn hauptsächlich emotionale Faktoren wiederholte Übelkeit und Erbrechen verursachen.
    Psychogenes Erbrechen

    Exkl.: Erbrechen o.n.A. (R11)
Übelkeit (R11)

F50.8   Sonstige Eßstörungen
    Pica bei Erwachsenen
Psychogener Appetitverlust

    Exkl.: Pica im Kindesalter ( F98.3 )

F50.9   Eßstörung, nicht näher bezeichnet

 

                 
F51.-   Nichtorganische Schlafstörungen
    In vielen Fällen ist eine Schlafstörung Symptom einer anderen psychischen oder körperlichen Krankheit. Ob eine Schlafstörung bei einem bestimmten Patienten ein eigenständiges Krankheitsbild oder einfach Merkmal einer anderen Krankheit (klassifiziert anderenorts in Kapitel V oder in anderen Kapiteln) ist, sollte auf der Basis des klinischen Erscheinungsbildes, des Verlaufs sowie aufgrund therapeutischer Erwägungen und Prioritäten zum Zeitpunkt der Konsultation entschieden werden. Wenn die Schlafstörung eine der Hauptbeschwerden darstellt und als eigenständiges Zustandsbild aufgefaßt wird, dann soll diese Kodierung gemeinsam mit dazugehörenden Diagnosen verwendet werden, welche die Psychopathologie und Pathophysiologie des gegebenen Falles beschreiben. Diese Kategorie umfaßt nur Schlafstörungen, bei denen emotionale Ursachen als primärer Faktor aufgefaßt werden, und die nicht durch anderenorts klassifizierte körperliche Störungen verursacht werden.
    Exkl.: Schlafstörungen (organisch) (G47.-)

F51.0   Nichtorganische Insomnie
    Insomnie ist ein Zustandsbild mit einer ungenügenden Dauer und Qualität des Schlafes, das über einen beträchtlichen Zeitraum besteht und Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und frühmorgendliches Erwachen einschließt. Insomnie ist ein häufiges Symptom vieler psychischer und somatischer Störungen und soll daher nur zusätzlich klassifiziert werden, wenn sie das klinische Bild beherrscht.
    Exkl.: Insomnie (organisch) (G47.0)

F51.1   Nichtorganische Hypersomnie
    Hypersomnie ist definiert entweder als Zustand exzessiver Schläfrigkeit während des Tages und Schlafattacken (die nicht durch eine inadäquate Schlafdauer erklärbar sind) oder durch verlängerte Übergangszeiten bis zum Wachzustand nach dem Aufwachen. Bei Fehlen einer organischen Ursache für die Hypersomnie ist dieses Zustandsbild gewöhnlich mit anderen psychischen Störungen verbunden.
    Exkl.: Hypersomnie (organisch) (G47.1)
Narkolepsie (G47.4)

F51.2   Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus
    Eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus ist definiert als Mangel an Synchronizität zwischen dem individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus und dem erwünschten Schlaf-Wach-Rhythmus der Umgebung. Dies führt zu Klagen über Schlaflosigkeit und Hypersomnie.
    Psychogene Umkehr:
· Schlafrhythmus
· Tag-Nacht-Rhythmus
· 24-Stunden-Rhythmus

    Exkl.: Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus (organisch) (G47.2)

F51.3   Schlafwandeln [Somnambulismus]
    Schlafwandeln oder Somnambulismus ist ein Zustand veränderter Bewußtseinslage, in dem Phänomene von Schlaf und Wachsein kombiniert sind. Während einer schlafwandlerischen Episode verläßt die betreffende Person das Bett, häufig während des ersten Drittels des Nachtschlafes, geht umher, zeigt ein herabgesetztes Bewußtsein, verminderte Reaktivität und Geschicklichkeit. Nach dem Erwachen besteht meist keine Erinnerung an das Schlafwandeln mehr.

F51.4   Pavor nocturnus
    Nächtliche Episoden äußerster Furcht und Panik mit heftigem Schreien, Bewegungen und starker autonomer Erregung. Die betroffene Person setzt sich oder steht mit einem Panikschrei auf, gewöhnlich während des ersten Drittels des Nachtschlafes. Häufig stürzt sie zur Tür wie um zu entfliehen, meist aber ohne den Raum zu verlassen. Nach dem Erwachen fehlt die Erinnerung an das Geschehen oder ist auf ein oder zwei bruchstückhafte bildhafte Vorstellungen begrenzt.

F51.5   Alpträume [Angstträume]
    Traumerleben voller Angst oder Furcht, mit sehr detaillierter Erinnerung an den Trauminhalt. Dieses Traumerleben ist sehr lebhaft, Themen sind die Bedrohung des Lebens, der Sicherheit oder der Selbstachtung. Oft besteht eine Wiederholung gleicher oder ähnlicher erschreckender Alptraumthemen. Während einer typischen Episode besteht eine autonome Stimulation, aber kein wahrnehmbares Schreien oder Körperbewegungen. Nach dem Aufwachen wird der Patient rasch lebhaft und orientiert.
    Angsttraumstörung

F51.8   Sonstige nichtorganische Schlafstörungen

F51.9   Nichtorganische Schlafstörung, nicht näher bezeichnet
    Emotional bedingte Schlafstörung o.n.A.

 

                 
F52.-   Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit
    Sexuelle Funktionsstörungen verhindern die von der betroffenen Person gewünschte sexuelle Beziehung. Die sexuellen Reaktionen sind psychosomatische Prozesse, d.h. bei der Entstehung von sexuellen Funktionsstörungen sind gewöhnlich sowohl psychologische als auch somatische Prozesse beteiligt.
    Exkl.: Dhat-Syndrom ( F48.8 )

F52.0   Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen
    Der Verlust des sexuellen Verlangens ist das Grundproblem und beruht nicht auf anderen sexuellen Störungen wie Erektionsstörungen oder Dyspareunie.
    Frigidität
Sexuelle Hypoaktivität

F52.1   Sexuelle Aversion und mangelnde sexuelle Befriedigung
    Entweder ist der Bereich sexueller Partnerbeziehungen mit so großer Furcht oder Angst verbunden, daß sexuelle Aktivitäten vermieden werden (sexuelle Aversion) oder sexuelle Reaktionen verlaufen normal und ein Orgasmus wird erlebt, aber ohne die entsprechende Lust daran (Mangel an sexueller Befriedigung).
    Anhedonie (sexuelle)

F52.2   Versagen genitaler Reaktionen
    Das Hauptproblem ist bei Männern die Erektionsstörung (Schwierigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendige Erektion zu erlangen oder aufrecht zu erhalten). Bei Frauen ist das Hauptproblem mangelnde oder fehlende vaginale Lubrikation.
    Erektionsstörung (beim Mann)
Psychogene Impotenz
Störung der sexuellen Erregung bei der Frau

    Exkl.: Impotenz organischen Ursprungs (N48.4)

F52.3   Orgasmusstörung
    Der Orgasmus tritt nicht oder nur stark verzögert ein.
    Gehemmter Orgasmus (weiblich) (männlich)
Psychogene Anorgasmie

F52.4   Ejaculatio praecox
    Unfähigkeit, die Ejakulation ausreichend zu kontrollieren, damit der Geschlechtsverkehr für beide Partner befriedigend ist.

F52.5   Nichtorganischer Vaginismus
    Spasmus der die Vagina umgebenden Beckenbodenmuskulatur, wodurch der Introitus vaginae verschlossen wird. Die Immission des Penis ist unmöglich oder schmerzhaft.
    Psychogener Vaginismus

    Exkl.: Vaginismus (organisch) (N94.2)

F52.6   Nichtorganische Dyspareunie
    Eine Dyspareunie (Schmerzen während des Sexualverkehrs) tritt sowohl bei Frauen als auch bei Männern auf. Sie kann häufig einem lokalen krankhaften Geschehen zugeordnet werden und sollte dann unter der entsprechenden Störung klassifiziert werden. Diese Kategorie sollte nur dann verwendet werden, wenn keine andere primäre nichtorganische Sexualstörung vorliegt (z.B. Vaginismus oder mangelnde/fehlende vaginale Lubrikation).
    Psychogene Dyspareunie

    Exkl.: Dyspareunie (organisch) (N94.1)

F52.7   Gesteigertes sexuelles Verlangen
    Nymphomanie
Satyriasis

F52.8   Sonstige sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit

F52.9   Nicht näher bezeichnete sexuelle Funktionsstörung, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit

 

                 
F53.-   Psychische oder Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert
    Hier sind nur psychische Störungen im Zusammenhang mit dem Wochenbett zu klassifizieren (Beginn innerhalb von sechs Wochen nach der Geburt), die nicht die Kriterien für anderenorts im Kapitel V (F) klassifizierte Störungen erfüllen. Hier wird verschlüsselt, entweder weil nur ungenügende Informationen verfügbar sind, oder weil man annimmt, daß spezielle zusätzliche klinische Aspekte vorliegen, die ihre Klassifikation an anderer Stelle unangemessen erscheinen lassen.

F53.0   Leichte psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert
    Depression:
· postnatal o.n.A.
· postpartal o.n.A.

F53.1   Schwere psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert
    Puerperalpsychose o.n.A.

F53.8   Sonstige psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert

F53.9   Psychische Störung im Wochenbett, nicht näher bezeichnet

 

                 
F54   Psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
    Diese Kategorie sollte verwendet werden, um psychische Faktoren und Verhaltenseinflüsse zu erfassen, die eine wesentliche Rolle in der Ätiologie körperlicher Krankheiten spielen, die in anderen Kapiteln der ICD-10 klassifiziert werden. Die sich hierbei ergebenden psychischen Störungen sind meist leicht, oft langanhaltend (wie Sorgen, emotionale Konflikte, ängstliche Erwartung) und rechtfertigen nicht die Zuordnung zu einer der anderen Kategorien des Kapitels V.
    Psychische Faktoren, die körperliche Störungen bewirken
Beispiele für den Gebrauch dieser Kategorie sind:
· Asthma F54 und J45.-
· Colitis ulcerosa F54 und K51.-
· Dermatitis F54 und L23-L25
· Magenulkus F54 und K25.-
· Mukomembranöse Kolitis F54 und K58.-
· Urtikaria F54 und L50.-

    Soll eine assoziierte körperliche Krankheit angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen. Im Krankenhaus sollte diese Information immer verschlüsselt werden, wenn sie vorliegt.
    Exkl.: Spannungskopfschmerz (G44.2)

 

                 
F55.-   Schädlicher Gebrauch von nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen
    Eine große Zahl von Arzneimitteln und Naturheilmitteln können mißbraucht werden. Die wichtigsten Gruppen sind: 1. Psychotrope Substanzen, die keine Abhängigkeit hervorrufen, z.B. Antidepressiva, 2. Laxanzien, 3. Analgetika, die ohne ärztliche Verordnung erworben werden können, z.B. Aspirin und Paracetamol. Der anhaltende Gebrauch dieser Substanzen ist oft mit unnötigen Kontakten mit medizinischen und anderen Hilfseinrichtungen verbunden und manchmal von schädlichen körperlichen Auswirkungen der Substanzen begleitet.

Der Versuch, dem Gebrauch der Substanz entgegenzusteuern oder ihn zu verbieten, stößt oft auf Widerstand. Bei Laxanzien und Analgetika führt der Mißbrauch trotz Warnungen vor (oder sogar trotz der Entwicklung derselben) zu körperlichen Schäden, wie Nierenfunktions- oder Elektrolytstörungen. Obwohl die betreffende Person ein starkes Verlangen nach der Substanz hat, entwickeln sich keine Abhängigkeit bzw. Entzugssymptome wie bei den unter F10-F19 klassifizierten psychotropen Substanzen.

    Laxanziengewöhnung
Mißbrauch von:
· Antazida
· Pflanzen oder Naturheilmitteln
· Steroiden oder Hormonen
· Vitaminen

    Exkl.: Mißbrauch abhängigkeitserzeugender psychotroper Substanzen ( F10-F19 )

F55.0   Antidepressiva
F55.1   Laxanzien
F55.2   Analgetika
F55.3   Antazida
F55.4   Vitamine
F55.5   Steroide und Hormone
F55.6   Pflanzen oder Naturheilmittel
F55.8   Sonstige Substanzen
F55.9   Nicht näher bezeichnete Substanz

 

                 
F59   Nicht näher bezeichnete Verhaltensauffälligkeiten bei körperlichen Störungen und Faktoren
    Psychogene körperliche Funktionsstörung o.n.A.



© 1992-2000 World Health Organization (WHO) / DIMDI.
Die Erstellung erfolgte unter Verwendung der Datenträger der amtlichen ICD-10-Fassung des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Veröffentlicht durch die Weltgesundheitsorganisation unter dem Titel "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, Tenth Revision, Volumes 1-3". Für Schäden, die durch Fehler bei der Herstellung bzw. Bearbeitung der amtlichen deutschsprachigen Fassung der ICD10, des ICD-10-Diagnosenthesaurus, der ICD-Überleitungstabelle haftet das DIMDI nur, soweit ihm Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Es wird nur der Ersatz des unmittelbaren Schadens geschuldet.
Für PSYCHOTHERAPIE gilt der in den Nutzungsbedingungen beschriebene Haftungsausschluss. Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 30.12.2001.


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ICD-10 - Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen

Inkl.: Störungen der psychischen Entwicklung.
Exkl.: Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind ( R00-R99 )

Dieses ICD-10-Kapitel gliedert sich in die Gruppen

F00-F09   Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen

F10-F19   Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

F20-F29   Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen

F30-F39   Affektive Störungen

F40-F48   Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

F50-F59   Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren

F60-F69   Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

F70-F79   Intelligenzminderung

F80-F89   Entwicklungsstörungen

F90-F98   Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

F99          Nicht näher bezeichnete psychische Störungen

Dieses ICD-10-Kapitel enthält die Sternschlüsselnummern

F00*         Demenz bei Alzheimer-Krankheit

F02*         Demenz bei anderenorts klassifizierten Krankheiten


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© 1995-2005 PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753). Alle Rechte vorbehalten.
PSYCHOTHERAPIE erscheint im Psychotherapie-Verlag am ABARIS® Institut für Psychotherapie, Coaching und Verhaltenstherapie, Luckau, Brandenburg. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Erlaubnis durch den Psychotherapie-Verlag.