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© PSYCHOTHERAPIE 19.10.2001FOCUS TV zu Gast in der
Angstambulanz des ABARIS Institutes für Psychotherapie in Stuttgart
Terror im Kopf - Angst und Panikstörungen
Interview: "Nach zehn Jahren Angststörung in nur zehn Stunden zum Therapieerfolg"
VON REINHILD SONNENSCHEIN
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| ABARIS Angstambulanz: Volker B. im Interview mit der
Redakteurin Sabine Kreyssig von FOCUS TV |
Zehn Jahre leiden sie im Durchschnitt, ruinieren oft ihr Leben und kosten der
deutschen Wirtschaft zwischen 50 und 100 Milliarden Euro im Jahr - Menschen mit Angst- und
Panikstörungen. Verantwortung für diese skandalöse Situation tragen Ärzte, die diese Erkrankung bei
ihren Patienten über Jahre verschleppen, obwohl Angst- und Panikstörungen innerhalb von zehn bis 15
Stunden erfolgreich zu behandeln sind - ohne Medikamente, nur mit kognitiver Verhaltenstherapie.
Volker B. ist Betroffener - einer von rund 12 Millionen Deutschen. Über zehn Jahre zerstörte Angst
sein Leben - bis er in zehn Stunden Psychotherapie den Weg aus der Angst fand. Im Gespräch mit FOCUS
TV schilderte er seine leidvolle Erfahrung mit dem ganz normalen Horror im deutschen
Gesundheitssystem.
Es war seine Abschlusssitzung in der Angstambulanz als FOCUS TV beim ABARIS
Institut für Psychotherapie in Stuttgart für einen Beitrag zum Thema "Angst" anfragte. Volker B., 26,
litt bereits seit über zehn Jahren unter einer Angst- und Panikstörung, die seine Bewegungs- und
Handlungsfähigkeit zunehmend eingeschränkt und ihn um viele Entwicklungs- und Karrierechancen gebracht
hatte. Nur rund 1.500 Euro kostete seine kognitive Verhaltenstherapie, die ihn zu "spürbaren
Veränderungen" führte und ihm seine Bewegungs- und Handlungsfähigkeit zurückgab.
B. war gern bereit, über die Entwicklung seiner Angst und die vorausgegangenen vergeblichen
Therapieversuche zu berichten, um anderen Menschen mit Angst- und Panikstörungen eine ähnliche
Leidensgeschichte zu ersparen. Im Interview mit der Redakteurin Sabine Kreyssig von FOCUS TV
berichtete er am 12. Oktober 2001 über seine erfolgreiche Psychotherapie bei Diplom-Psychologe und
Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann und seine vorausgegangene jahrzehntelange Angst- und
Panik-"Karriere", die ihm bei besserer Aufklärung erspart geblieben wäre.
Volker B.: "Erst seit etwas mehr als einem Vierteljahr kenne ich die genaue Bezeichnung einer
Erkrankung, die mein Leben mehr als ein Jahrzehnt beeinflusste und nachhaltig bestimmte: Angst- und
Panikstörung."
"Nur durch einen glücklichen Zufall, fiel mir in einer Buchhandlung ein Fachbuch zu diesem Thema in
die Hände. Kein Arzt hatte in all den Jahren diese Erkrankung erkannt - und ich war weiß Gott oft
genug beim Hausarzt, Neurologen, Internisten, Psychotherapeuten..."
"Ausgelöst durch Atembeschwerden infolge einer Pollenallergie, entwickelte ich während der Pubertät
eine panische Angst vor einem möglichen Asthma-Anfall. Diese Erstickungsangst trat fortan immer öfter
in neuen, ungewohnten Lebenslagen auf. Mit den sich verstärkenden Symptomen der Angststörung wuchs die
Angst vor dem nächsten Angstanfall, die so genannte 'Angst vor der Angst'."
"Inzwischen sind seit meinem Abitur sechs Jahre vergangen. Der Preis für diese Erkrankung: ein
abgebrochenes Hochschulstudium und zwei nie angetretene Studienplätze bei den später folgenden
Versuchen, die Angst dennoch zu überwinden..."
"Diese 'Einschnitte' in meinem Leben, standen letztendlich alle in engem Zusammenhang mit der Angst
vor Panikattacken, vor dem Leben in Großstädten und vor dem Kontakt mit Menschen, welche meine
Probleme mit der Angst nicht kannten oder verstanden."
"Nach dem erfolgreichen Abschluss einer kaufmännischen Lehre im vergangenen Jahr entschied ich mich,
noch einmal ein Studium zu beginnen. Leider flammten die längst überwunden geglaubten Ängste erneut
auf."
"Mein Hausarzt redete mir (wie schon so oft) gut zu, verschrieb mir ein 'modernes Angst lösendes
Medikament' und empfahl mir den Studienplatz anzutreten. Letzteres war in punkto Angstkonfrontation
nicht einmal so falsch, nach der jahrelangen Angstkarriere aber ein völlig untauglicher Rat. Der
Neurologe sagte mir (wie schon vor sechs Jahren), ich wäre kerngesund, bräuchte keine Medikamente und
solle mir am Studienort 'schleunigst eine neue Freundin' suchen, dann ergäbe sich alles wie von
selbst!!!"
"Meine bittere Erkenntnis: Scheinbar braucht man in Deutschland nur eine kurze wissenschaftliche
Abhandlung über den aktuellen Stand in der Angst- und Panikforschung zu lesen, und schon weiß man mehr
über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden als ein Hausarzt oder ein Neurologe mit
psychotherapeutischer Zusatzausbildung!"
"Die Suche nach einem geeigneten Angsttherapeuten erwies sich schließlich schwieriger als angenommen.
Eine brauchbare ambulante oder stationäre Kurzzeittherapie scheint es für gesetzlich Versicherte kaum
zu geben - zumindest wohl nicht auf Krankenschein. Niedergelassene Psychotherapeuten fragen am Telefon
sofort 'Privat oder Kasse?' und haben für Kassenpatienten erst nach Monaten einen Termin frei. Zwei
von mir aufgesuchte 'Verhaltenstherapeuten' arbeiteten ohne erkennbares Konzept bei Angstpatienten.
Bei einem schien man erst Hilfe zu bekommen, wenn man nach fünf Stunden 'Kassen-Stammkunde' war, d.h.
wenn die Krankenkasse eine Therapie exklusiv bei ihm genehmigt hat..."
"Ich war in schlechter psychischer und körperlicher Verfassung, als ich mich im Juli 2001 an Herrn
Luchmann wandte. Die Angst war nun fast permanent vorhanden, ich fuhr kaum noch allein mit dem Pkw,
das Fahren auf der Autobahn war für mich unmöglich. Zu diesem Zeitpunkt war ich extrem neurotisch und
depressiv. Ich fühlte mich weder im Stande, mein Studium zu beginnen, noch mir einen Arbeitsplatz zu
suchen."
"Es ging sogar so weit, dass ich einfachste Tätigkeiten wie das Schreiben einer E-Mail nicht mehr
ausführen konnte, da ich mir nicht mehr zutraute, einigermaßen gutes und fehlerfreies Deutsch zu
schreiben!!! Diese 'Schreibblockade' wurde beim Einstieg in die kognitive Psychotherapie bei Herrn
Luchmann erfolgreich 'gelöst'."
"Danach benötigte ich noch etwa zehn Therapiestunden, in denen mir Herr Luchmann die Instrumente zur
Veränderung meiner selbstzerstörerischen Denk- und Verhaltensweisen vermittelte. Die ersten Erfolge
stellten sich bald ein: Zu Beginn der Behandlung fuhr ich zum Beispiel noch mit dem Zug nach
Stuttgart, schon nach wenigen Therapiestunden bewältigte ich diese Strecke mit dem Auto - allein."
"Nach Abschluss der kognitiven Psychotherapie an der ABARIS Angstambulanz kann ich sagen, dass ich in
wenigen Stunden ein Wissen gewonnen habe, das meinen Blick auf das Leben und den Umgang mit Angst
verändert. Ich werde noch eine gewisse Zeit benötigen, um mein eingeschliffenes Denken und Verhalten
in verschiedenen Lebensbereichen zu verändern. Das Wichtigste ist jedoch, dass ich ein neues
Verhältnis zu meiner Angst bekommen habe - und das war sofort 'spürbar'!"
Volker B. mit seiner jahrzehntelangen Angst- und Panikstörung ist ein typischer Fall der Stuttgarter
Angstambulanz. Typisch ist das vermeidbare Leid, typisch sind die vermeidbaren Kosten und typisch ist
der äußerst geringe Therapieaufwand, um Leid und Kosten zu beenden. B. weiß, dass er das in den
wenigen Stunden Erlernte noch zu festigen haben wird. In ein paar Wochen kann er dann die in vielen
Jahren eingeübten falschen Denkmuster und Verhaltensweisen abgestreift haben. Ob seine
Krankenversicherung die vergleichsweise geringen Kosten für die ambulante kognitive Psychotherapie
erstattet, ist ungewiss. Die "Wahnsinnsbeträge" für ärztliche Diagnostik, Medikamente und
Klinikaufenthalte hingegen werden bezahlt - eine groteske Situation in einem kranken
Gesundheitssystem.
"Vor dem Hintergrund, dass ich wegen meiner seit Jahrzehnten bestehenden Angststörung andernorts
bereits rund 30.000 DM ohne Erfolg gezahlt habe, hätte ich mir gewünscht, früher den Weg zu Herrn
Luchmann gefunden zu haben", schreibt ein anderer Klient am 16. Oktober 2001. Psychotherapeut Luchmann
hat eine Kopie dieses Briefes an die Krankenkasse erhalten, mit dem der Klient Eckehart
Bamberg* um die Erstattung von "8 Sitzungen bei Herrn Luchmann" bittet: "Die Therapie hat sich gelohnt und bereits mein Leben positiv
verändert. Hierüber möchte ich Sie informieren. Vielen Dank", heißt es in dem Schreiben.**
Luchmann, zu dessen Klienten Manager ebenso gehören wie Studenten, deckt den Namen des Absenders auf
dem Brief sorgfältig ab. "Die Schweigepflicht ist unser höchstes Gut und begrenzt unsere möglichen
Referenzen." Er nennt es einen Skandal für das deutsche Gesundheitssystem, dass psychische Störungen
von Ärzten aus Unkenntnis und Geldgier überwiegend falsch behandelt werden und die
Krankenversicherungen enorme Beträge für unsinnige Psychoanalysen und überflüssige psychosomatische
Kliniken verschleudern.
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Adressen-Tipp |
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ABARIS® Institut für
Psychotherapie und Life Coaching
Zaackoer Weg 40
D-15926 Luckau
www.abarina.com - Online-Anmeldung für
die Angstambulanz, Coaching, kognitive Verhaltenstherapie,
Psychotherapie, Paartherapie u.v.m.
Leitung:
Dietmar G. Luchmann,
Diplom-Psychologe, Psychotherapeut.
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Hilfesuchende am ABARIS Institut für Psychotherapie, die
privat versichert oder freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, haben bei ihrer
Krankenversicherung in der Regel einen Rechtsanspruch auf die Erstattung der Kosten für die
effektive kognitive Psychotherapie. Pflichtversicherte der gesetzlichen Krankenkassen werden das
ABARIS-Programm hingegen oft aus der eigenen Tasche zu bezahlen haben - oder im kranken
Gesundheitssystem weiter leiden. "Die Gesundheitspolitik hat hier völlig versagt. Angesichts der
unvorstellbaren Korruption und Fehlbehandlung, die im Medizinbetrieb im allgemeinen und bei der
Psychotherapie im besonderen zu beobachten sind, kommt den Medien eine besondere Rolle bei der
Aufklärung zu", sagt Luchmann - und wendet sich den Online-Anmeldungen am ABARIS Institut für
Psychotherapie zu: "Wenigstens diesen Menschen können wir helfen."
** Siehe hierzu in der Rubrik Kommentare das E-Mail vom 08.11.2001, in dem
der betreffende Klient seinem Psychotherapeuten Dietmar G. Luchmann mitteilt: "AOK
Esslingen erstattete Psychotherapie".
*Name aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert.
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