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ISSN 1616-3753
PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753). Zeitschrift für Moderne Psychotherapie und Gesundheit. Herausgeber: Dietmar G. Luchmann (Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut)

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Bücher gibt es viele, Lebenszeit ist knapp. PSYCHOTHERAPIE empfiehlt Bücher, die ihre Lesezeit wert sind - Rezensionen und neue Bücher.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionDott, Anneli:
Was mir Therapeuten schuldig blieben.
Düsseldorf: Walter-Verlag, 2000, 252 S.

Ein mutiges Buch einer Frau, die es wagt, das Bild von der (eigenen!) Therapeuten-Zunft und  im speziellen der von ihr - zunächst - bevorzugten Psychoanalytiker anzukratzen. Sie wagt es, sowohl die arroganten Vorgehensweisen der von ihr konsultierten Psychotherapeuten im persönlichen Kontakt wie letztlich auch die verkrusteten Strukturen hierarchischer Ausbildungsinstitute beim Namen zu nennen.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionKandel, Eric R.; Schwartz, James H.; Jessell, Thomas M.:
Principles of Neural Science. 4th edition.

New York: McGraw-Hill, 2000, 1.414 S.

Ein wundervolles, verständliches und farbiges Werk, um zu verstehen, auf welchen neuronalen Grundlagen Denken, Gefühle und Verhalten basiert - vom Medizin-Nobelpreisträger des Jahres 2000.
Siehe auch
diesen PSYCHOTHERAPIE-Bericht über die Verleihung des Nobelpreises an Eric R. Kandel.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionPanse, Winfried; Stegmann, Wolfgang:
Kostenfaktor Angst.
Landsberg/Lech: Verlag Moderne Industrie, 1998, 285 S.

Ein Soziologe und ein Betriebswirt haben die Kosten berechnet, die der deutschen Wirtschaft durch oft psychotherapeutisch behandelbare Ängste ihrer Mitarbeiter im Jahr entstehen: Einhundert Milliarden Mark.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionGrawe, Klaus; Donati, Ruth; Bernauer, Friederike:
Psychotherapie im Wandel: Von der Konfession zur Profession
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Göttingen: Hogrefe-Verlag, 1994, XIV und 886 S.

Der Klassiker zur Wirkungsforschung in der Psychotherapie dokumentiert die Absurdität der gegenwärtigen psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland. Er ist im Jahr 2000 noch ebenso so aktuell wie 1994: "Ein Überlebensrategeber für Psychotherapeuten und deren institutionelle Vertragspartner".

Unser Buch-TippDegen, Rolf:
Lexikon der Psycho-Irrtümer. Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt.
Frankfurt/Main: Eichborn-Verlag, 2000.

Mit dem Frontalangriff auf den "Irrgarten" von nunmehr 600 konkurrierenden Therapierichtungen will der Wissenschaftsjournalist die Psycho-Zunft zwingen, den Schritt von der "reinen Quacksalberei" zu einer ernsthaften Wissenschaft und echten Heilungsalternative zu machen. Das Buch des von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie mit dem "Preis für Wissenschaftspublizistik" ausgezeichneten Journalisten ist eine fulminante Abrechnung mit Grundannahmen von Psychotherapie, Psychosomatik und Esoterik.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionHellmann, Diana Beate:
Ich fang noch mal zu leben an.
Bergisch Gladbach: Verlagsgruppe Lübbe, 2000. 639 S.
Nach ihrer Alkoholiker-Karriere hinter der Fassade gesellschaftlichen Erfolgs, beschreibt die Autorin in einem ehrlichen und berührenden Buch ihren langen Weg aus der Sucht.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionMatussek, Paul; Matussek, Peter; Marbach, Jan:
Hitler. Karriere eines Wahns.
München: F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, 2000, 303 S.

Hitler litt unter einer Psychose, meinen ein Psychiater, ein Kulturwissenschaftler und ein Soziologe in einem Ansatz, der Geschichte und Psychiatrie miteinander verbindet. Sein Wahn sei auf so starke öffentliche Akzeptanz gestoßen, dass sich der Psychotiker und seine Anhänger gegenseitig in ihrer "verrückten" Weltsicht stabilisierten.

Unser Buch-TippRifkin, Jeremy:
Access. Das Verschwinden des Eigentums.
Frankfurt/Main: Campus Verlag, 2000.
Rifkin zeigt die Entwicklungslinien, Spielregeln und Hintergründe der vernetzten Welt; er prognostiziert eine Vermarktung sämtlicher privater Aktivitäten außerhalb der Familie. Die Kommerzialisierung auch kultureller Bereiche bestätigt für Rifkin die "Transformation vom industriellen zum kulturellen Kapitalismus".

Unser Buch-TippReimer, C.; Eckert, J.; Hautzinger, M.; Wilke, E.:
Psychotherapie. Ein Lehrbuch für Ärzte und Psychologen.
Berlin: Springer-Verlag, 2000, 702 S.

Das Buch vermittelt psychotherapeutisches Denken und Handeln anhand von zahlreichen Fallbeispielen und verweist auf mögliche "Fallstricke". Die Beschreibung der psychotherapeutischen Verfahren erfolgt in praxisnaher Darstellung. Themen wie der psychotherapeutische Umgang mit körperlich Kranken, die Kombination von Psychotherapie und Psychopharmaka oder auch die Grenzen psychotherapeutischer Möglichkeiten wurden berücksichtigt.

Unser Buch-TippWinner, Ellen:
Hochbegabt. Mythen und Realitäten von außergewöhnlichen Kindern.
Stuttgart: Klett-Cotta, 1997.

Sie lernen mit drei in zwei Wochen lesen, studieren mit fünf ganze Orchesterpartituren symphonischer Werke, bringen sich selbst mathematische Grundbegriffe bei: hochbegabte Kinder. Von vielen bewundert, beneidet, verehrt, lösen sie in ihrem Umfeld auch Angst und Mißtrauen aus. Wer sind diese Kinder wirklich. Ellen Winner geht in diesem fesselnden Buch den zahlreichen Mythen und Vorurteilen nach, die sich um diesen außergewöhnlichen Kinder ranken. Anhand von neuesten biologischen und psychologischen Erkenntnissen entlarvt sie all die vielen falschen Vorstellungen, die das Phänomen Hochbegabung begleiten. In spektakulären Fallbeispielen illustriert sie verschiedenste Formen außergewöhnlicher Begabung, sie zeigt, wie etwa ein Kind hochbegabt und lernbehindert gleichermaßen sein kann - entgegen dem weit verbreiteten Irrtum, daß Kinder mit hohem IQ in allen Fächern glänzen.

Unser Buch-TippGrawe, Klaus:
Psychologische Therapie.
Göttingen: Hogrefe, 1998.

Klaus Grawe hat mit seinem Konzept einer allgemeinen Psychotherapie lebhafte Diskussionen ausgelöst. Mit diesem Buch geht er einen großen Schritt über seine bisherigen Arbeiten hinaus. Er legt eine in der empirischen Psychologie und den Neurowissenschaften fundierte Theorie der Psychotherapie vor und entwickelt daraus ein Modell für eine psychologisch begründete Therapiepraxis.

Unser Buch-TippMargraf, Jürgen (Hrsg.):
Lehrbuch der Verhaltenstherapie.
Band 1: Grundlagen - Diagnostik - Verfahren - Rahmenbedingungen.
Berlin: Springer-Verlag, 2000.

Die Verhaltenstherapie ist heute fester Bestandteil der Ausbildung in klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie. Ausbildungskandidaten und Praktiker finden eine gründliche Darstellung von Grundlagen, Diagnostik und Rahmenbedingungen sowie eine genaue Präsentation von störungsübergreifenden verhaltenstherapeutischen Methoden und störungsspezifischen Therapieprogrammen.

Unser Buch-TippMargraf, Jürgen (Hrsg.):
Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Band 2: Störungen - Glossar.
Berlin: Springer-Verlag, 2000.

Die 2. Auflage wurde um viele Kapitel erweitert. Die klare Strukturierung und Didaktik sind hervorragende Merkmale bei der Bände; Beispiele, Übersichten und Merksätze erleichtern die Erarbeitung und Umsetzung der Inhalte in die Praxis.

Unser Buch-TippLaireiter, Anton-Rupert; Vogel, Heiner:
Qualitätssicherung in der Psychotherapie und psychosozialen Versorgung.

Tübingen: dgvt-Verlag, 1998.

Das Werkstattbuch fasst den Stand der Qualitätssicherung in diesem Bereich zusammen und versucht, Perspektiven für die weitere Entwicklung zu erarbeiten. Der Begriff Qualitätssicherung taucht sowohl im Bereich Psychotherapie wie auch in der übrigen psychosozialen Versorgung immer häufiger als gewichtiges Schlagwort auf.

Unser Buch-TippSchindler, Ludwig; Hahlweg, Kurt; Revenstorf, Dirk:
Partnerschaftsprobleme. Möglichkeiten zur Bewältigung. Ein Handbuch für Paare.
Berlin: Springer-Verlag, 1999.143 S.

Wer seine Beziehung verbessern möchte oder bemüht ist, eine Krise selbständig zu bewältigen, erhält mit dem vorliegenden Programm wirksame Hilfe. Es ist ein Lernprogramm für Paare; es informiert in verständlicher Form über die Gesetzmäßigkeiten partnerschaftlicher Interaktion und macht die sich daraus ableitenden Änderungsschritte plausibel.

Unser Buch-TippSchindler, Ludwig; Hahlweg, Kurt; Revenstorf, Dirk:
Partnerschaftsprobleme. Diagnose und Therapie. Therapiemanual.
Berlin: Springer-Verlag, 1998. 308 S.
Partnerschaftsprobleme nehmen in der therapeutischen Praxis immer mehr Raum ein. Sie wirken sich direkt auf die allgemeine Lebenszufriedenheit aus und können Ursache für neurotische, psychosomatische und psychiatrische Störungen sein. Ausgehend vom aktuellen theoretischen Stand der Ehe- und Paartherapie schildern die Autoren praxisnah und verständlich ein umfassendes Therapieprogramm, das nicht zuletzt auf das Training von Kommunikationsfertigkeiten der Paare fokussiert ist.







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Redaktion PSYCHOTHERAPIE
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Waldburgstr. 122
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Psychotherapie und Verhaltenstherapie © 2000 PSYCHOTHERAPIE, Stuttgart
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PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753) erscheint im ABARIS Institut für Moderne Psychotherapie und Verhaltenstherapie, Stuttgart. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.
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