Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Verhaltenstherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Institut für Psychotherapie und Verhaltensmedizin, Stuttgart Psychotherapie Psychotherapie im Internet
sich verstehen - glücklicher leben
Psychotherapeuten Angst und Panik? Wir helfen Ihnen heraus...
Zur Startseite Ambulanz des ABARIS Institutes für Hilfesuchende Web-Sprechstunde Suchen auf PSYCHOTHERAPIE.de Wissenschaft und Forschung Therapie-Angebote unserer Experten
Psychotherapie
Psychodiagnostik Stuttgart
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie

Psychotherapie
ABARIS® Akademie
ABARIS® Buchtipps
Bücher

Direktsuche
Suchbegriff
Web-Sprechstunde
Web-Sprechstunde
Heute zur Frage
Wie finde ich einen guten Therapeuten?


ABARIS® Ambulanz
Ambulante Psychotherapie
Psychotherapie macht Spaß - am ABARIS® Institut Stuttgart


Zu diesen Seiten
Presse und TV
Herausgeber

Nutzungshinweise
Mit der Nutzung dieser Seiten erkennen Sie diese Nutzungsbedingungen an.

Psychotherapie
 Psychotherapie News  März 2000   Psychotherapie
Psychotherapie

Zu Erich Fromms 100. Geburtstag: "Kunst des Liebens" prägte zigtausende "Beziehungskisten"

Frankfurt/Main (23.03.2000) - Sein Bestseller "Die Kunst des Liebens" begleitete fast eine ganze Generation bei ihren ersten Beziehungsabenteuern. Erich Fromm stand in den 70er Jahren aber auch für die Ökologie- und die Friedensbewegung. Einige sahen in dem Psychoanalytiker, Humanisten und Sozialphilosophen einen "radikalen Moralisten", andere den "Weisen vom Lago Maggiore". An dem See, im schweizerischen Tessin-Ort Muralto, ist er am 18. März vor 20 Jahren gestorben - wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag. Der jährt sich am 23. März zum 100. Mal. Fromms Geburtsstadt Frankfurt feiert ihren berühmten Sohn an diesem Tag mit einem Festakt und einer Ausstellung über sein Leben und Werk im Museum Judengasse.

Einen Namen machte sich der promovierte Soziologe und Psychologe schon 1929 bis 1932 als Privatdozent an Max Horkheimers Institut für Sozialforschung. Wie groß sein Anteil an der Entdeckung des "Autoritären Charakters" und der "Kritischen Theorie" der Frankfurter Schule war, ist in der Fachwelt umstritten. Vor den Nazis flüchtete das einzige Kind orthodox-jüdischer Eltern kurz nach der Machtübernahme Hitlers ins Exil in die USA. Dort war Fromm bis in die 60er Jahre ein gefragter Professor an den Universitäten zwischen New York und Mexiko Stadt.

Zwei grundlegende Eckpfeiler seines Denkens waren Freuds Lehre und der Marxismus. "Marx ist und bleibt eine der wichtigsten Quellen meiner Einsicht und auch meiner Inspiration", resümierte er kurz vor seinem Tod. "Freud hat mir eine neue Welt eröffnet." Dennoch rückte Fromm nicht nur von dem Wiener Altmeister, sondern auch von Marx ab. Prägend für das Denken des Atheisten und Religionskritikers waren auch Juden-, Christentum und der Buddhismus.

Schon Ende der 30er Jahre gab Fromm wesentliche Grundannahmen Freuds wie die Triebtheorie auf und entwickelte seinen eigenen Ansatz, bei dem gesellschaftliche und kulturelle Konstellationen ein stärkeres Gewicht hatten. Die Berliner Wissenschaftshistorikerin für Psychologie, Elke Mühlleitner, spricht von einem "eher humanistischen Ansatz", der das Verhältnis Therapeut-Klient weniger hierarchisch sah als Freud. 1943 gründete Fromm ein eigenes Ausbildungsinstitut in New York.

"Wir Psychoanalytiker der zweiten Generation stehen auf Freuds Schultern - und darum sehen wir weiter", beschrieb Fromm sein Verhältnis zu Freud. Trotz seiner Distanz zur klassischen Analyse hätten die Bücher des populären Therapeuten jedoch dazu beigetragen, zunächst die amerikanische und später die europäische Öffentlichkeit für die Psychoanalyse als therapeutische Methode zu sensibilisieren, sagt Expertin Mühlleitner.

Als Hauptantrieb seines Denkens nannte Fromm selbst die Frage: "Wie ist es möglich, dass die Menschen als Masse so irrational handeln und so leicht verführt werden können?". Seine politische Orientierung bezeichnete er als "sozialistischen Humanismus", sich selbst als "demokratischen Sozialisten".

Nicht nur "Die Kunst des Liebens" (1956), sondern auch das Alterswerk des dreifachen Ehemanns "Haben oder Sein" (1976) wurden zu viel gelesenen Kultbüchern. Seine Themen wie beispielsweise Entfremdung und Glück, äußere Unruhe und innere Zufriedenheit fanden vor allem bei jungen Leuten großen Anklang. Die Erich Fromm Gesellschaft mit Sitz in Tübingen (http://www.erichfromm.de) schätzt die Gesamtauflage seiner rund 40 Titel auf mehr als 50 Millionen Exemplare.


Buchtipp - und hier können Sie bestellen...
Fromm, Erich: Gesamtausgabe in zwölf Bänden. München: Deutscher Taschenbuch-Verlag.
(dtv 59043, 2. Auflage, Dezember 1999, 6360 Seiten, sehr preiswerte und gute Taschenbuchausgabe)

Zum Thema
Der Coolidge-Effekt oder die Chemie der erlahmenden Libido: Dopamin-Ebbe im Gehirn verleidet Männchen die Lust am Sex mit der Gleichen (08.10.2000)
Liebe und Sexualität driften nach Ansicht von Wissenschaftlern auseinander - Fundament der Ehe ist die "kleine Perversion" (08.10.2000)
Nach Freiheit, täglicher Autoerotik und verlorener Liebe: Klonen wird Sexleben und Gesellschaft radikal verändern (05.10.2000)
"Singles leiden an fehlender Selbstliebe" - Neue Erkenntnisse aus der psychotherapeutischen Seelendeuterwerkstatt (03.10.2000)
"Sex ist der genussvollste Weg, um Kalorien zu verbrennen" - Erotische Liebhaber und ihre Tischsitten (03.10.2000)
Erotik, Sex und Ehe in der Freiheit - Wie die politische Vereinigung bei jungen Ostdeutschen die sexuelle Vereinigung veränderte (03.10.2000)
Beziehungen auf Distanz - Trotz räumlicher Trennung lässt sich große emotionale Nähe leben (30.08.2000)
Explosion jahreszeitlicher Gefühle: Der sommerliche Seitensprung im italienischen Strandleben (24.08.2000)
Die hohe Zeit der Glücksgefühle: Der Frühling und die Biochemie (13.05.2000)
Männer reden ungern über Gefühle: Experten raten Frauen zu Geduld - und Humor (13.04.2000)
Geld für Deo verschwenden? Auch Männerschweiß ist sexy (13.04.2000)
Die Liebe - eine Krankheit? (27.03.2000)
Liebe, Lust und Leidenschaft: Die Chemie der Emotionen (27.03.2000)
Intime Rituale: Die Rezepte von Paaren, die glücklich miteinander alt werden (27.03.2000)
Innere Werte? Vergiss es! Wenn das Aussehen nicht stimmt, helfen sie bei Partnersuche kaum (27.03.2000)
Zu Erich Fromms 100. Geburtstag: "Kunst des Liebens" prägte zigtausende "Beziehungskisten" (23.03.2000)
Wenn das Denken aussetzt: Der Duft des Eisprungs macht Männer blind und wild (01.03.2000)
Dumme Sprüche ziehen nicht - Flirten ist ein Spiel ohne feste Regeln (12.02.2000)
Der Liebe bitt'res Weh: Nur die Zeit heilt die Wunden der Verlassenen (26.01.2000)

Monats-Übersicht   Psychotherapie Reports
2000 (1):   11  10  09  08  07  06  05  04  03  02  01*
*Jahr (Jahrgang): Monat

Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie

Impressum
© 1995-2000 Dietmar G. Luchmann, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. Alle Rechte vorbehalten. 
Design und Inhalt gesetzlich geschützt. Jede auch auszugsweise Vervielfältigung nur mit schriftlicher Erlaubnis.
Mit der Nutzung dieser Seite erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Ein Service des ABARIS® Institutes für Moderne Psychotherapie und Verhaltensmedizin, Stuttgart 
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie