Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Verhaltenstherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Institut für Psychotherapie und Verhaltensmedizin, Stuttgart Psychotherapie Psychotherapie im Internet
sich verstehen - glücklicher leben
Psychotherapeuten Angst und Panik? Wir helfen Ihnen heraus...
Zur Startseite Ambulanz des ABARIS Institutes für Hilfesuchende Web-Sprechstunde Suchen auf PSYCHOTHERAPIE.de Wissenschaft und Forschung Therapie-Angebote unserer Experten
Psychotherapie
Psychodiagnostik Stuttgart
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie

Psychotherapie
ABARIS® Akademie
ABARIS® Buchtipps
Bücher

Direktsuche
Suchbegriff
Web-Sprechstunde
Web-Sprechstunde
Heute zur Frage
Wie finde ich einen guten Therapeuten?


ABARIS® Ambulanz
Kognitive Psychotherapie
Psychotherapie macht Spaß - am ABARIS® Institut Stuttgart


Zu diesen Seiten
Presse und TV
Herausgeber

Nutzungshinweise
Mit der Nutzung dieser Seiten erkennen Sie diese Nutzungsbedingungen an.

Psychotherapie
 Psychotherapie News  Januar 2000   Psychotherapie
Psychotherapie

Manfred Richter-Reichhelm: Kassenärzte und Psychotherapeuten schließen "Kampfmaßnahmen" nicht aus

Berlin (12.01.2000) - Die Ärzteschaft will ihre Proteste gegen die seit Jahresanfang geltende Gesundheitsreform 2000 massiv verschärfen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KÄBV) drohte der rot-grünen Regierung am Mittwoch in Berlin harten Widerstand an und schloss auch "Kampfmaßnahmen" wie lokal begrenzte Ärztestreiks nicht aus. Der Hartmannbund kündigte eine Kampagne in den Wartezimmern an. Ziel der Ärzte ist es, die gesetzliche Ausgabenbegrenzung zu kippen oder zumindest zu lockern.

Die Ärzteschaft müsse im Jahr 2000 "leider Ernst machen" und Leistungen "drastisch einschränken" oder gar verweigern, sagte KÄBV-Vorstandsmitglied Manfred Richter-Reichhelm. Kassenpatienten müssten sich auf Engpässe und Einschnitte vor allem bei Arzneien einstellen. "Es droht akuter Mangel." Richter-Reichhelm kandidiert am Samstag als Nachfolger für den zurückgetretenen KÄBV-Vorsitzenden Winfried Schorre.

Die Kritik der Ärzte richtet sich vor allem gegen die anhaltende Ausgabenbegrenzung, die die rot-grüne Koalition Anfang dieses Jahres mit ihrer Gesundheitsreform 2000 verlängert hat. Real stehe den Ärzten weniger Geld zur Verfügung als in den Vorjahren. Das Geld reiche nicht mehr für eine angemessene Versorgung der Kranken aus, erklärte Richter-Reichhelm.

Insbesondere bei Arzneien gebe es bereits heute eine "echte Versorgungsnotlage". "Wir sind hier am Ende der Sparmöglichkeiten angelangt", warnte KÄBV-Vorstandsmitglied Jürgen Bausch. Bereits in diesem Jahr hätten die Budgets nicht ausgereicht. Die Ärzte haften mit ihren Honoraren für deren Einhaltung. In der Praxis sei dies eine "schwere Katastrophe", wenn die Mediziner etwa wie bei der aktuellen Grippewelle bei jeder Verordnung knapsen müssten.

Bausch warf der Regierung vor, den Ärzten den Schwarzen Peter zuzuschieben. Die Mediziner würden "hoffnungslos alleine gelassen" mit den Geldproblemen. Bis heute habe die rot-grüne Koalition Sparansätze wie etwa die neuen Arzneimittelrichtlinien nicht rechtssicher gemacht. Die KÄBV will daher bei den anstehenden Verhandlungen mit den Krankenkassen eine höhere Anhebung der Arzneibudgets fordern als bisher vorgesehen.

Auch der Ärzteverband Hartmannbund forderte mehr Geld. Krankheit ließe sich nicht budgetieren, sagte sein Vorsitzender Hans-Jürgen Thomas im Deutschlandradio Berlin. Die Menschen müssten mehr für ihre Gesundheit zahlen.

Trotz des Streits bot Richter-Reichhelm der Regierung und den Parteien ausdrücklich Gespräche an. Die Ärzte würden den Dialog mit der Politik suchen. "Wir sind keine Rowdys." Richter-Reichhelm kandidiert am Samstag bei einer Sondersitzung der KÄBV in Berlin für das Amt des Vorsitzenden. Der bisherige KÄBV-Vorsitzende Winfried Schorre war Anfang Dezember aus persönlichen Gründen überraschend zurückgetreten.


Zum Thema
Immer mehr kriminelle Ärzte in "Kriminellen Vereinigungen"? Kassenarzt-Chef will Fischers Transparenzforderung unterstützen (22.10.2000)
Psychotherapeuten brauchen keinen Medi-Verbund: Klage gegen Medi-Beteiligung der Kassenärztlichen Vereinigung - KÄV NW (11.10.2000)
Risiken und Nebenwirkungen des Medi-Verbundes: Fragen Sie Ihren Anwalt und gesundheitspolitischen Verstand (11.10.2000)
"Die Plattmacher" - Erinnerung an Umgang der Kassenärztlichen Vereinigung Nord-Württemberg (KÄV NW) mit Psychotherapeuten (11.10.2000)
Ärztekontrollgesetz: Ministerin Fischer will Abrechnungsschwindlern unter den Ärzten das Handwerk legen (28.08.2000)
Fernsehmagazin "Report": Häufung von Abrechnungsunstimmigkeiten bei Kassenärzten (21.08.2000)
"Gesundheitssystem zeigt Auflösungserscheinungen" - Andrea Fischer droht "heißer Herbst" (16.08.2000)
Kassenärzte wollen Leistungen begrenzen: Von "stiller" zu "offener" Rationierung (05.08.2000)
Strategisch brillant: Selbstzerstörung der kassenärztlichen Selbstverwaltung mit rechtlich hanebüchenem Beschluss zum Psychotherapeuten-Honorar (18.02.2000)
Kassenärzte haben gewählt: Richter-Reichhelm ist neuer KÄBV-Chef (15.01.2000)
KÄBV-Führungswechsel: Kassenärzte wählen neuen Spitzenvertreter (14.01.2000)
Kassenärzte und -therapeuten schließen "Kampfmaßnahmen" nicht aus (12.01.2000)

Monats-Übersicht   Psychotherapie Reports
2000 (1):   11  10  09  08  07  06  05  04  03  02  01*
*Jahr (Jahrgang): Monat

Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie

Impressum
© 1995-2000 Dietmar G. Luchmann, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. Alle Rechte vorbehalten. 
Design und Inhalt gesetzlich geschützt. Jede auch auszugsweise Vervielfältigung nur mit schriftlicher Erlaubnis.
Mit der Nutzung dieser Seite erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Ein Service des ABARIS® Institutes für Moderne Psychotherapie und Verhaltensmedizin, Stuttgart 
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie