Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Verhaltenstherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Institut für Psychotherapie und Verhaltensmedizin, Stuttgart Psychotherapie Psychotherapie im Internet
sich verstehen - glücklicher leben
Psychotherapeuten Angst und Panik? Wir helfen Ihnen heraus...
Zur Startseite Ambulanz des ABARIS Institutes für Hilfesuchende Web-Sprechstunde Suchen auf PSYCHOTHERAPIE.de Wissenschaft und Forschung Therapie-Angebote unserer Experten
Psychotherapie
Psychodiagnostik Stuttgart
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie

Psychotherapie
ABARIS® Akademie
ABARIS® Buchtipps
Bücher

Direktsuche
Suchbegriff
Web-Sprechstunde
Web-Sprechstunde
Heute zur Frage
Wie finde ich einen guten Therapeuten?


ABARIS® Ambulanz
Kognitive Psychotherapie
Psychotherapie macht Spaß - am ABARIS® Institut Stuttgart


Zu diesen Seiten
Presse und TV
Herausgeber

Nutzungshinweise
Mit der Nutzung dieser Seiten erkennen Sie diese Nutzungsbedingungen an.

Psychotherapie
 Psychotherapie News  Februar 2000   Psychotherapie
Psychotherapie

Studie zum Plötzlichen Kindstod: Mehrheit der Fälle vermeidbar

London (03.02.2000) - Mehr als 60 Prozent der Fälle von Plötzlichem Kindstod sind nach einer britischen Studie auf unsachgemäße Behandlung der Säuglinge zurückzuführen. In der am Mittwoch in London vorgelegten landesweit bislang größten Untersuchung heißt es, der Tod im Säuglingsalter trete "überproportional innerhalb einer geringen Bevölkerungsminderheit" auf.

In der Studie der Stiftung zur Aufklärung des Plötzlichen Kindstods und dem britischen Gesundheitsministerium wurden 450 Fälle untersucht. Danach ergibt sich, dass Informationen über die richtige Behandlung der Säuglinge die betroffenen Bevölkerungsschichten "offenbar nicht erreichen oder ignoriert" würden. Etwa sechs Prozent der Fälle gehen auf Misshandlung, Vernachlässigung und "extrem schlechte Pflege" zurück.

Neben den bekannten Empfehlungen, Babys nicht auf den Bauch zu legen, in ihrer Nähe nicht zu rauchen und sie vor Überwärmung zu schützen, geben die britischen Wissenschaftler weitere Hinweise. Nach ihren Forschungen erhöht sich das Risiko des Plötzlichen Kindstods um das 50-fache, wenn Säuglinge mit einem Erwachsenen auf dem Sofa einnicken.

Eltern sollten es vermeiden, nach dem Genuss von Alkohol, Zigaretten oder der Einnahme von Schlaftabletten ihr Baby mit ins Bett zu nehmen. In den ersten sechs Monaten schlafe das Baby am besten im Kinderbett im elterlichen Schlafzimmer.

Der Studie zufolge sind mit 63 Prozent Jungen häufiger vom Plötzlichen Kindstod betroffen. Die Opfer hätten häufig ein unterdurchschnittliches Geburtsgewicht und seien oft Frühgeborene. Besonders gefährdet seien Zwillinge. Die meisten Todesfälle treten um das Alter von 13 Wochen ein.

Im Jahr 1998 registrierte das Statistische Bundesamt für Deutschland 602 Fälle von Plötzlichem Kindstod. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die Zahl damit etwa halbiert.


Buchtipp - und hier können Sie bestellen...
Gruen, Arno: Ein früher Abschied. Göttingen: Vandenh. u. R.
Dieses Buch legt eine biosoziale Theorie des Plötzlichen Kindstods vor, die dem Zusammenwirken neurophysiologischer, psychischer und sozialer Faktoren nachspürt. Wenn ein Baby plötzlich tot im Bettchen liegt, ohne daß es erkennbar krank war, ist das für die Eltern und die Familie ein schockierendes Ereignis. Die Medizin hat die Ursachen des Plötzlichen Kindstods bis heute nicht enträtseln können. Es liegt keine Krankheit vor im strengen Sinn mit lokalisierbarer Ursache und typischem Verlauf. Der Psychoanalytiker Arno Gruen hat einen neuen Ansatz zur Erkundung dieses Phänomens gewagt und durch eine empirische Untersuchung untermauert. Seine Erkenntnisse zeigen, daß unsere gesellschaftlichen Lebensbedingungen - es gibt Kulturkreise, in denen der Plötzliche Kindstod nicht auftritt - wesentliche Bedingung für dieses Phänomen sind. Unsere idealisierenden Vorstellungen von der richtigen Mutter- und Vaterrolle spalten uns von unseren tatsächlich erlebten Gefühlen ab. Wir verleugnen ganz natürliche und berechtigte aggressive Gefühlsanteile, um die gesellschaftlichen Rollenerwartungen zu erfüllen. Die ins Unbewußte gedrängten Gefühle der Eltern verhindern bei den Säuglingen die Herausbildung jener adäquaten Objektbeziehungen, die gegen Hilflosigkeit und Apathie schützen. So können psychosomatische Prozesse einsetzen, die ein Kind direkt mit dem Tod bedrohen. Wenn die seelische Isolation, in die sich vornehmlich Mütter durch die Anforderungen eines unerfüllbaren Rollenklischees gedrängt fühlen, durch gezielte Kontakte aufgebrochen wird, kann der tödlichen Gefahr vorgebeugt werden.

Monats-Übersicht   Psychotherapie Reports
2000 (1):   11  10  09  08  07  06  05  04  03  02  01*
*Jahr (Jahrgang): Monat

Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie

Impressum
© 1995-2000 Dietmar G. Luchmann, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. Alle Rechte vorbehalten. 
Design und Inhalt gesetzlich geschützt. Jede auch auszugsweise Vervielfältigung nur mit schriftlicher Erlaubnis.
Mit der Nutzung dieser Seite erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Ein Service des ABARIS® Institutes für Moderne Psychotherapie und Verhaltensmedizin, Stuttgart 
Psychotherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie