.
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie
Psychotherapie


ABARIS Ambulanz Stuttgart: Überwinden Sie Angst, Stress und Depression

Psychotherapie
ISSN 1616-3753
PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753). Zeitschrift für Moderne Psychotherapie und Gesundheit. Herausgeber: Dietmar G. Luchmann (Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut)

Psychotherapie, Psychoanalyse & Verhaltenstherapie


Persönlichkeitsentwicklung ohne Limits - bei ABARIS®
Psychotherapie
Zur Startseite PSYCHOTHERAPIE Reports Web-Sprechstunde für Psychotherapie Buch-Markt Psychotherapie Suchen auf dem deutschen Psychotherapie-Server Therapie-Angebote unserer Experten ABARIS Akademie für Psychotherapie ABARIS Institut und Ambulanz - Coaching und Psychotherapie Forum - in Vorbereitung Leserbriefe Presse und Fernsehen Psychotherapie
Startseite - nur für IE-Nutzer!
Psychotherapie
Psychotherapie und Verhaltenstherapie
Psychotherapie exklusiv
Psychotherapie und Verhaltenstherapie Psychotherapie und Verhaltenstherapie Psychotherapie und Verhaltenstherapie Psychotherapie
Web-Sprechstunde Psychotherapie
Web-Sprechstunde
Web-Sprechstunde Psychotherapie
Klartext zur Frage
Sexueller Missbrauch in der Psychoanalyse
Web-Sprechstunde Psychotherapie
ABARIS® Institut
Web-Sprechstunde Psychotherapie
Hilfe zur Selbsthilfe
Psychotherapie und Stuttgarter Schnellkurs

ABARIS Akademie zur Psychotherapie
ABARIS® Akademie
ABARIS Akademie zur Psychotherapie

Stand der Kunst (3)
Kognitive Therapie und Verhaltenstherapie bei Angst, Panikstörung, Phobien und Zwängen

Buch-Tipps und Bücher zur Psychotherapie
ABARIS® Buchtipps *
Buch-Tipps und Bücher zur Psychotherapie

Mai 2001
Zu den Buchtipps und Rezensionen
Schnellsuche
Suchbegriff
In Presse und TV
PSYCHOTHERAPIE in den Medien

Wir reden Klartext
Stress und Burn-Out

Kritik an Medi-Verbund
Therapie per E-Mail
Urlaub & Scheidung


Die Herausgeber

Nutzungshinweise
Mit der Nutzung dieser Seiten erkennen Sie diese Bedingungen an.

Psychotherapie Psychotherapie
 Psychotherapie Report Psychotherapie

Weder Genie noch Wahnsinn: Epilepsie ist keine Geisteskrankheit, sondern ein Neuronen-Überfall auf das Gehirn

Erlangen/Bonn/München/Berlin/Bad Neustadt (15.11.2000) - Ein Passant bricht plötzlich auf der Straße zusammen, windet sich in wilden Zuckungen oder mit versteiften Gliedmaßen und bleibt schließlich bewusstlos liegen - wenn das Stichwort Epilepsie fällt, haben die meisten Menschen solche oder ähnlich drastische Bilder im Kopf. Diese Vorstellung wird der Erkrankung aber nicht gerecht, wie Hermann Stefan, Leiter des Epilepsiezentrums an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, klarstellt. Denn sie greift nur die heftigste Ausprägung des Anfallsgeschehens auf. "Epileptische Anfälle können sich aber auch in relativ unspektakulären Symptomen wie Herzrasen, kurzen Black-Outs, Gänsehaut, Gesichtsröte und Panik äußern", sagt der Professor.

Epilepsie sei ein Sammelbegriff für organische Erkrankungen des Gehirns, die spontan auftreten und immer wiederkehren. Mit psychischen Krankheiten oder geistiger Verwirrtheit - einem weit verbreiteten Vorurteil - habe sie nichts zu tun. Als gemeinsames Merkmal aller Epilepsien hält Stefan "eine Übererregbarkeit an Knotenpunkten im Netzwerk der Gehirn-Nervenzellen" fest. Weil nicht genügend Nervenbotenstoffe vorhanden sind, um alle Reize zu verarbeiten, kommt es zu elektrischen Entladungen im Gehirn ("Neuronengewitter"). Etwa fünf Millionen Menschen erleben einen hirnorganischen Anfall einmalig in ihrem Leben - ausgelöst durch Fieber, Stress, Schlafmangel, Medikamente, Alkohol oder Partydrogen. Bei einem Prozent der Bevölkerung sind die Attacken chronisch. Als Ursache kommen Hirnverletzungen bei der Geburt oder Unfällen, Tumore, Virusinfektionen, Entzündungen und Durchblutungsstörungen in Frage.

Früher nannte man sie die "heilige Krankheit", weil die von ihr Geschüttelten einen so entrückten, jenseitigen Eindruck erweckten. Heute dagegen würde kaum noch jemand mit Stolz verkünden, dass er unter Epilepsie leidet. Die Liste der prominenten Epileptiker, angefangen bei Cäsar und Phytagoras, reißt irgendwo im 19. Jahrhundert hinter dem russischen Dichter Fjodor Dostojewskij ab. Wer in den Schlagzeilen steht, hält das peinliche Leiden tunlichst heraus. "Aids ist eher salonfähig als Epilepsie", sagt Professor Christian Elger von der Bonner Universitätsklinik für Epileptologie.

Noch immer steht Epilepsie im Ruf, eine Geisteskrankheit zu sein. Doch handelt es sich vielmehr um eine neurologische Funktionsstörung, mit der die meisten Betroffenen völlig normal leben. Bei rund der Hälfte lassen sich äußere Ursachen für die Erkrankung festmachen, etwa ein Hirntumor oder eine Hirnentzündung. Bei vielen anderen finden sich gar keine besonderen Auffälligkeiten außer eben der Neigung zu gelegentlichen epileptischen Anfällen. Elger zufolge haben mindestens zehn Prozent der Bevölkerung einmal in ihrem Leben einen solchen Anfall. Bei drei bis vier Prozent wächst sich dies zur echten Erkrankung aus. "Epilepsie ist weiter verbreitet als Diabetes."

Ein Anfall verläuft umso heftiger, je mehr die neuronale Erregungsbildung vom ursprünglichen Entstehungsort auf andere Bereiche übergreift. Häufig tauchen zuerst typische Anfangs-Symptome (Aura) auf, die bei 30 Prozent der Betroffenen auch alleiniges Anfalls-Symptom sind. Die Art der Aura weist auf den Herd der organischen Störung im Hirn: Sehstörungen deuten auf eine Erregungsbildung im Hinterlappen des Gehirns, Übelkeit auf einen Neuronenansturm am rechten Schläfenlappen. "Ist das Gehirn nicht in der Lage, die Neuronen zu bremsen, geben diese Gas", schildert Stefan. Greife die Reizbildung zum Beispiel vom rechten auf den linken Schläfenlappen über, komme es zu Bewusstseinsstörungen und Automatismen in den Fingerbewegungen wie Zucken und Zittern. Lodert das Neuronenfeuer weiter, geraten die motorischen Aktivitäten des Betroffenen außer Kontrolle: Arme und Beine versteifen sich, er stürzt und wird bewusstlos.

"Markenzeichen" der Epilepsie - ein griechischer Begriff, der sich mit "Fallsucht" übersetzen lässt - ist der so genannte Grand mal, der große Anfall: Der Betroffene bricht unter Krämpfen und Zuckungen zusammen und erinnert sich, wenn er nach Minuten mit blutiger Zunge und verspannten Muskeln aufwacht, an nichts. Es gibt allerdings auch viel schwächere Ausprägungen von Epilepsie, etwa Absenzen von wenigen Sekunden Länge.

Ohnehin leben die meisten der einmal an Epilepsie Erkrankten völlig anfallsfrei. Bei rund der Hälfte reichen die vorübergehende Einnahme von Medikamenten und ein gesunder Lebenswandel ohne Alkoholexzesse und mit ausreichend Schlaf, um die Erkrankung wieder zum Ruhen zu bringen. 20 Prozent haben die Anfälle bei kontinuierlicher Behandlung gut im Griff. Bei modernen Medikamenten sind die Nebenwirkungen auch so weit reduziert, dass Patienten nicht in einen dauerhaften Dämmerzustand versetzt werden. "Allerdings machen die Krankenkassen manchmal Schwierigkeiten, die neuesten Mittel zu bezahlen. Sie kosten zum Teil das Fünf- bis Zehnfache wie die 'Klassiker'", weiß Professor Elger.

Bei den restlichen Patienten helfen konservative Methoden nur bedingt. Sie leben in ständiger Angst vor einer neuen Attacke, die sie auch auf einer Treppe oder in anderen lebensgefährlichen Lagen ereilen kann. "Bei bis zu 20 Prozent dieser schweren Fälle kann eine Operation am Gehirn Heilung bringen", sagt Elger, dessen Klinik im vergangenen Jahr 170 solcher Eingriffe vorgenommen hat.

Weil Epilepsien kein einheitliches Erscheinungsbild haben und auch die Anfallshäufigkeit stark variiert, sind sie schwer zu diagnostizieren. "Etwa 15 bis 20 Prozent der Patienten, die zu uns kommen, haben eine Fehldiagnose hinter sich", sagt Stefan. Am häufigsten werden Epilepsien mit Herzrhythmus-Störungen verwechselt, die die Durchblutung des Gehirns beeinträchtigen und zu Ohnmachtsanfällen führen können. Daneben werden sie oft als psychisch bedingte Anfälle wie Hysterie oder Panikattacken fehlgedeutet. Aber auch eine Miss-Interpretation als Migräne komme vor. "Jeder Arzt, der sich bei der Diagnose nicht sicher ist, sollte möglichst früh eine zweite Meinung einholen", fordert Stefan. "Leitet er die falsche Therapie ein, kann das schwer wiegende Folgen haben." Immer wiederkehrende Anfälle könnten die Leistungsfähigkeit des Gehirns beeinträchtigen: "Ein schwerer Anfall erschöpft das Gehirn. Geht er etwa von der Sprachregion aus, kann es vorübergehend zu Sprachstörungen kommen."

Mit modernen Medikamenten lassen sich Epilepsien bei 60 bis 70 Prozent der Betroffenen in den Griff bekommen, so dass sie einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen können. Eine relativ neue Methode der Anfallskontrolle ist die elektrische Stimulation des Nervus Vagus - eines Zentrums in der Steuerung des vegetativen Nervensystems - mittels implantiertem Schrittmacher. Lässt sich das Epilepsie-Syndrom auch nach drei Jahren medikamentöser Behandlung nicht kontrollieren, erwägen die Experten die operative Entfernung des Störungsherds im Gehirn. Die moderne Medizintechnik bietet Möglichkeiten, ihn genau zu orten, ohne das Gehirn öffnen zu müssen. "So sehen wir bei der Video-Aufzeichnung von Hirnströmen (Elektroenzephalogramm oder EEG; Anm. d. Red.) bei einem Anfall genau, wo es losgeht", erklärt Stefan. Beim Magnetoenzephalogramm (MEG), das das EEG künftig ergänzen soll, messen Sensoren sogar berührungslos magnetische Felder des Gehirns. Im erst vor kurzem eröffneten Neurozentrum an der Kopfklinik der Universität Nürnberg-Erlangen tüfteln die Forscher darüber hinaus an der Verfeinerung Bild gebender Untersuchungsmethoden.

So normal und beschwerdefrei die meisten Betroffenen mit Epilepsie leben - im Alltag begegnen sie vielen Vorurteilen und praktischen Problemen. "Das fängt beim Führerschein an", sagt Klaus Göcke aus Berlin vom Patienten-Dachverband. Grundsätzlich gilt, dass Epilepsiekranke kein Kraftfahrzeug führen dürfen, so lange ein wesentliches Anfallsrisiko besteht. Nach einem Gelegenheitsanfall muss der Betroffene in der Regel drei Monate unter Beobachtung, sonst gilt eine einjährige Frist. Berufskraftfahrer trifft es deutlich härter: Sie müssen gleich fünf Jahre lang ohne Medikament anfallsfrei bleiben. "Das kommt einem Berufsverbot gleich", sagt Professor Elger.

Manche Karrieren bleiben Epilepsiekranken ohnehin verschlossen. "Man hat keine Chance, als Lehrer verbeamtet zu werden", sagt Göcke. "Es könnte ja zu einer Verletzung der Aufsichtspflicht kommen." Auch auf Dächer und an drehende Maschinen werden Epileptiker selten gelassen. "Dabei ereignen sich erheblich mehr Unfälle durch Herzattacken", gibt Göcke zu bedenken. "Es hat in den vergangenen zehn Jahren in Nordrhein-Westfalen keinen relevanten Arbeitsunfall wegen Epilepsie gegeben", pflichtet Mediziner Elger dem bei.

Die übertriebene Sorge der Arbeitgeber hat zur Folge, dass die Arbeitslosigkeit unter Epileptikern mit 29 Prozent deutlich höher ist als bei Behinderten. Auch die privaten Krankenversicherungen nehmen Epileptiker nur ungern oder nur zu horrenden Prämien auf, obwohl Betroffene in der Regel auf eine gesunde Lebensführung ohne Alkohol achten und die Erkrankung nicht zu einer verkürzten Lebenserwartung führt. Am schlimmsten sind aber die psychischen Folgen der Krankheit, unter denen vor allem Kinder und Jugendliche zu leiden haben. "Es gibt eine Umfrage, wonach 23 Prozent der Eltern nicht möchten, dass ihr Kind mit einem Epileptiker spielt", sagt Göcke.

Gerd Heinen, Psychologe am Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin, weiß aus Therapiegesprächen, wie groß die Verunsicherung unter betroffenen Jugendlichen ist: "Viele kommen nicht damit klar, dass sie mit einem Schlag von ihrer Umwelt verkannt werden, und ziehen sich zurück." Angehörige und Lehrer reagierten oft überfordert, Mitschüler gehässig: "Auf dem Pausenhof fallen dann Worte wie 'Das ist ja ein Spast'". Um erkrankten Kindern den Umgang mit der Epilepsie zu erleichtern, hat Heinen das Buch "Bei Tim wird alles anders" veröffentlicht (76 Seiten, Einfälle-Verlag 1996, ISBN 3-9805386-0-5, 28 Mark).

Den Hinweis, dass sich unter Epileptikern auch Feldherrn, Dichter und Nobelpreisträger befinden, hält Patienten-Sprecher Göcke nicht für die richtige Strategie, um Vorurteile gegenüber der Krankheit abzubauen. Epileptiker seien im Schnitt weder intelligenter noch weniger intelligent als andere Zeitgenossen. "Wir sind ganz normale Menschen. Das Hirn arbeitet nur zum Zeitpunkt des Anfalls anders."

In Deutschland leiden etwa 800.000 Menschen an Epilepsie. Darauf hat Bayerns Sozialministerin Barbara Stamm (CSU) am 04.10.2000 in München hingewiesen. Zum fünften bundesweiten Tag der Epilepsie (5. Oktober) forderte sie zum "vorurteilsfreien und offenen Umgang mit Betroffenen" auf. Epilepsiekranke dürften nicht länger durch Unwissenheit und falsche Vorstellungen ins soziale Abseits gedrängt werden. Stamm machte Betroffenen Mut, offen über die Krankheit zu sprechen, damit sich das Bild dieser Personengruppe in der Gesellschaft schneller ändere.

Das Motto des diesjährigen Tags der Epilepsie lautete "Teens, Twens und Epilepsie" und sollte auf die 160.000 Jugendlichen aufmerksam machen, die allein in Deutschland an dieser Krankheit leiden. Diese haben oft große Schwierigkeiten, im Berufsleben Fuß zu fassen, sagte Stamm. Nur fünf Prozent von ihnen könnten direkt in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt werden. Gründe dafür seien meist falsche Vorstellungen über das Leistungsvermögen anfallskranker Mitarbeiter oder die Furcht vor Arbeitsunfällen. Betroffenen Jugendlichen empfahl die Ministerin, frühzeitig das Arbeitsamt und die Hauptfürsorgestelle bei der jeweiligen Bezirksregierung einzuschalten.

Das Bundesgesundheitsministerium hat zum Aktionstag der Epilepsie am 05.10.2000 auf die Notwendigkeit und die Chancen der rechtzeitigen Diagnose und Therapie von Anfallsleiden hingewiesen. Besonders bei Kindern könne die gezielte medikamentöse und wenn notwendig operative Behandlung von besonderer Bedeutung für die störungsfreie Entwicklung sein. "Mit den heutigen Behandlungsmethoden werden 60 bis 70 Prozent der Patienten anfallsfrei", heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums in Berlin. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen im Kindesalter sei mit 90 pro 100.000 "bemerkenswert".

Die Zahl der Epilepsie-Kranken in Deutschland wird nach Einschätzung von Medizinern in den kommenden Jahren rasant zunehmen und ein riesiges ökonomisches Problem werden. Durch die steigende Lebenserwartung erleiden immer mehr Menschen Schlaganfälle, die Ursache Nummer eins für nicht-angeborene Epilepsie. Zudem werde die Krankheit oft nicht erkannt oder falsch behandelt, so dass die Patienten immer wieder ins Krankenhaus gebracht werden müssten. "Das Ausmaß der Unkenntnis bei Medizinern über Epilepsie ist groß", sagte der Oberarzt der Neurologischen Klinik GmbH im unterfränkischen Bad Neustadt/Saale, Stefan Schlesinger. In manchen ländlichen Räumen seien zwei Drittel der Patienten schlecht versorgt. Durch zu hohe Dosen der Medikamente komme es vielfach zu Vergiftungserscheinungen. Der Mediziner forderte verstärkte Fortbildungsmaßnahmen für alle Ärzte.

[Zitierweise dieses Beitrags: PSYCHOTHERAPIE, Jg. 1 (2000), Report: 15. November 2000]

Zum Thema
Weder Genie noch Wahnsinn: Epilepsie ist keine Geisteskrankheit, sondern ein Neuronen-Überfall auf das Gehirn (15.11.2000)
Kranke Psyche durch chronische Aktivierung des Immunsystems: Molekulardiagnostik erkannte Psychoanomalie als Immunstörung (03.11.2000)
Wenn der Geist die Seele quält - Schizophrenie ist an frühen Warnsymptomen erkennbar und präventiv behandelbar (20.10.2000)
Nobelpreise für Erforschung der Signalübertragung im Gehirn - Auch Psychotherapie wirkt auf molekulare Zellvorgänge (09.10.2000)
Medizin-Nobelpreis an Neurowissenschaftler: Eric Kandel, Paul Greengard und Arvid Carlsson für Parkinsonforschung geehrt (09.10.2000)
42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Jena - Neuer Vorsitzender will Psychologen auch bei Genomforschung (27.09.2000)
Morbus Parkinson und Restless-Legs-Syndrom oft nicht erkannt - Verhaltenstherapie kann Krankheitsbewältigung verbessern (16.09.2000)
Hypnose kann Farbwahrnehmung im Gehirn verändern - Wirksamkeit von Hypnose dennoch sehr eingeschränkt (12.09.2000)
Nervenzellen aus dem Knochenmark gewonnen - Hoffnung für Gelähmte und bei neurodegenerativen Erkrankungen (15.08.2000)
Wenn im Gehirn Arien erklingen - Neurologie der Musik-Halluzination (11.08.2000)
Jeder Mensch ist musikalisch - Doch laute Musik mindert statt Ärger nur das Gehör (04.08.2000)
Manche Menschen rechnen farbig oder sehen Töne - Das Phänomen der Synästhesie (02.08.2000)
Angst vor dem "Brüllaffen" von nebenan? - Forscher finden eine Ursache für Aggression im Hirn (27.07.2000)
Therapien von Gehirnerkrankungen immer ausgefeilter - Implantate zur Steuerung von Prothesen (24.07.2000)
"International Neuroscience Institute": Weltzentrum für Neurochirurgie öffnet offiziell seine Türen (21.07.2000)
Zentrum der Intelligenz im Hirn eingekreist - Fund jedoch stark umstritten (20.07.2000)
Neurobiologin testet Injektionen gegen Querschnittslähmung - Erfolg im Tierversuch bei 70 % (12.07.2000)
Die menschliche Gehirnstruktur bald bekannt - Hirnforschung ändert das Menschenbild (12.07.2000)
Wenn Sprache nicht mehr manipuliert: Menschen ohne Sprachverständnis entlarven Lügner (10.05.2000)
Öffentliche Wissenschaftsförderung schläft: Junge deutsche Hirnforscher wandern aus (06.04.2000)
Per Mausklick durch das Gehirn: Operationen werden besser geplant (17.03.2000)

Links im Internet
www.epilepsie-online.de
Homepage der Interessenvereinigung für Anfallskranke in Köln e.V.
PSYCHOTHERAPIE ist nicht verantwortlich für Inhalte externer Internetseiten: siehe Nutzungshinweise.

Monats-Übersicht   Psychotherapie Reports
2000 (1):   11  10  09  08  07  06  05  04  03  02  01*
*Jahr (Jahrgang): Monat

Psychotherapie

Impressum

Psychotherapie Psychotherapie und Verhaltenstherapie Psychotherapie
Psychotherapie und Verhaltenstherapie Psychotherapie und Verhaltenstherapie Psychotherapie und Verhaltenstherapie
Psychotherapie und Verhaltenstherapie © 2000 PSYCHOTHERAPIE, Stuttgart
PSYCHOTHERAPIE
PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753) erscheint im ABARIS Institut für Moderne Psychotherapie und Verhaltenstherapie, Stuttgart. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.
Psychotherapie und Verhaltenstherapie
Psychotherapie Psychotherapie Psychotherapie