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Liebe Besucherinnen und Besucher,
"PSYCHOTHERAPIE" schafft Transparenz und fördert eine
öffentliche Diskussion der Psychotherapie-Praxis in Deutschland,
die in Bezug auf Wissenschaftlichkeit, Effizienz und Ethik absolut
kritikwürdig ist. Kritische Stimmen und Berichte sind deshalb
willkommen. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften zu kürzen
oder nicht zu veröffentlichen. Anonyme Zuschriften bleiben
unberücksichtigt. Wenn der Persönlichkeitsschutz es erfordert,
veröffentlichen wir im Einzelfall auch ohne Namensnennung.
Schreiben Sie (mit Name und Anschrift) an leserbriefe@psychotherapie.de
oder an die Redaktion PSYCHOTHERAPIE, Waldburgstr. 122, 70563
Stuttgart. |
Krise der
Psychoanalyse
"Einen schönen guten Abend Euch, als selbst krisengebeutelte,
derzeit ausgestiegene und selbst seit 2 J. in psychoanalytischer
Behandlung befindliche Kollegin bin ich heute Abend über diese mir aus
der Seele sprechende Website gestoßen. Sie bestätigt unterm Strich
vieles, was ich innerhalb der eigenen Behandlung, den daraus erwachsenen
Krisen, den Gesprächen mit meinem Mann usw. seit einiger Zeit
verspüre. Sprüche, Plattheiten, keine spürbare Veränderung bis hin,
dass gute Dinge verloren gingen - der Gerechtigkeit halber sei
zugegeben, einiges geht auch besser. Aber es hat halt 100 Stunden
gedauert, nicht zuletzt, weil vom Therapeuten nie eine Ermunterung kam,
ein von mir gebrachtes Thema ernsthaft zu vertiefen, so dass ich oft ab-
und ausgewichen bin, - etwas, was m.E. nach nicht sein muss und eine
Therapie uneffektiv, aber bequem für den Therapeuten macht. Ob nun
Bequemlichkeit oder Angst - letztlich schadet es und ist ineffektiv.
Genauso wie Kritik ohne Alternative. In der Hoffnung, dass Ihre Kritik
zu einer gelungenen Dialektik für die Zukunft beiträgt,
[*], Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin, derzeit A.D."
17.11.2000 per E-Mail
*Vollständiger Name ist der Redaktion bekannt.

Abo für
PSYCHOTHERAPIE?
"Im Dezember werde ich meine erste Stelle nach meiner AiP-Zeit
(Arzt im Praktikum) in einer Klinik für Verhaltenstherapie antreten.
Ich habe im Internet Ihre Seite entdeckt und glaube, dass Ihre
Zeitschrift eine gute Hilfe, gerade für Neulinge und Berufsanfänger,
sein kann. Bitte teilen Sie mir mit, was ein Abonnement kostet und wie
viele Hefte im Jahr erscheinen.
Mit freundlichem Gruß
Daniela Donner, Niedereschach" 29.10.2000 per E-Mail
Antwort der Redaktion
Liebe Daniela: Der wissenschaftlichen Psychotherapie gehört die
Zukunft. Unsere Zeitschrift PSYCHOTHERAPIE gibt es deshalb
zukunftsgerecht nur im Internet. Und das Schönste daran:
PSYCHOTHERAPIE steht immer aktuell zur Verfügung und kostet Ihnen -
nichts. Wir freuen uns, dass unsere ungeschminkte Berichterstattung
Ihnen eine 'gute Hilfe' ist, eine realistische Sicht auf die
vielfältigen Probleme der gegenwärtigen Psychotherapie zu gewinnen.
Für Ihren Berufsstart wünschen wir Ihnen viel Erfolg und laden Sie
ein, zur Information in unserer Online-Zeitschrift beizutragen.
Sehr
erfrischend und sinnvoll
"Als Psychologie-Studentin mit größerem Interesse an
Wissenschaftlichkeit und Effektivität als an den (teils immer noch
gelehrten) müßigen Schulenstreitereien etc. finde ich ihre
Netzpräsenz sehr erfrischend und sinnvoll. Kompliment!
Cara Rabe
Freie Universität, Berlin" 30.09.2000 per E-Mail
[Zitierweise
dieser Beiträge: PSYCHOTHERAPIE, Bd. 1 (2000), Leserbriefe]
[report/akademie/sprechstunde/in_toc_sprechstunde.htm]
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